Geyer

Geyer ist eine Kleinstadt im Erzgebirgskreis des Freistaats Sachsen mit etwa 4000 Einwohnern. Der Name wird von dem Greifvogel hergeleitet, der mittelhochdeutsch „gir“ (Geier) war. Im Jahr 1395 wurde der Ort „zum Gire“, 1446 „Gyer“ und 1490 „vff dem Geyr“ genannt. Die Stadt liegt im Mittleren Erzgebirge im Tal des Geyerbachs, der in Tannenberg in die Zschopau mündet. Der Ort ist fast vollständig von Wald umgeben. Zum Gemeindegebiet gehört auch der Geyersche Wald. Höchster Punkt des Ortes ist das Geyersche Hochplateau am Fernsehturm Geyer mit etwa 744 m ü. NN. Bekannt ist Geyer unter anderem durch die Geyersche Binge am Geyersberg. Diese Pinge steht seit 1935 unter Naturschutz.Geyer wurde 1381 erstmals urkundlich erwähnt. Bereits Jahrzehnte zuvor war um 1315 mit dem Bergbau begonnen worden. Im Jahr 1395 wurde der Wehrturm errichtet. Geyer erhielt 1407 das kleine Marktrecht, 1453 das Braurecht und 1467 wurde der Ort bereits als Stadt erwähnt. Das erste Rathaus von Geyer entstand 1496. Im Jahr 1537 kam es zur Einführung der Reformation in Geyer. Der sächsische Kurfürst August I. von Sachsen schenkte der Stadt Geyer zwischen 1553 und 1586 einen Großteil seines Waldes. 1564 begann außerhalb des Ortes, in der Nähe des heutigen Greifenbachstauweihers, die Produktion von Arsenik. Auf dem Gelände befindet sich heute die Jugendherberge Hormersdorf. Der Leipziger Bürgermeister Hieronymus Lotter ließ sich 1566 auf dem Lehnhof am Geyersberg nieder und starb dort im Jahr 1580. Die Schwefel- und Vitriolhütte von Geyer wurde erstmals im Jahr 1581 erwähnt.


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